Wie gestalte ich meinen Alltag nachhaltiger?
Ein nachhaltiger Alltag beginnt bereits mit der Entscheidung, ökologischer handeln zu wollen. Nachhaltigkeit ist weniger ein großer Schritt, sondern vielmehr sind es viele kleine Entscheidungen, die du immer wieder triffst. Statt sofort alles umzustellen, hilft es, bei den Dingen anzufangen, die du täglich in der Hand hast. Genau dort kannst du oft mit wenig Einsatz viel bewirken: Plastikmüll reduzieren, langlebigere Alternativen nutzen und deinen Konsum bewusster gestalten. Nachhaltigkeit ist kein eindimensionales Thema, sondern sehr vielseitig – wie du nicht nur in diesem Blog lesen wirst, sondern auch in unserem älteren Beitrag dazu erfährst.
Ein guter Startpunkt ist für viele die Küche. Hier kommen klassische Wegwerfprodukte wie Kunststoffschwämme, Spülbürsten oder dünne Plastikbretter oft mehrmals täglich zum Einsatz. Wenn du Schritt für Schritt auf langlebige Materialien umsteigst, merkt man den Unterschied ziemlich schnell. Einmal gekauft, ersetzt ein nachhaltiges Schneidebrett über viele Jahre hinweg leichte Kunststoffbretter und muss bei Abnutzung nicht direkt entsorgt werden. Bei der Reinigung kannst du auf wiederverwendbare Küchenschwämme setzen: Kupferschwämme für hartnäckige Beläge und waschbare Schwämme aus Baumwolle für empfindlichere Oberflächen. So bleibt deine Küche sauber, ohne dass bei jedem Spülgang Mikroplastik entsteht.
Auch beim Abwasch selbst lässt sich der nachhaltige Alltag gut üben. Eine Spülbürste aus Holz und Naturfasern ersetzt viele Plastikbürsten, der Bürstenkopf kann bei Bedarf einfach getauscht werden, während der Griff jahrelang bleibt. Wenn du das nächste Mal vor dem Regal mit Reinigungsutensilien stehst, frag dich: Muss es wirklich die Plastikvariante sein – oder gibt es eine Alternative, die ich waschen, auffüllen oder erst nach Jahren ersetzen muss? Diese eine Frage reicht oft, um deinen Alltag nach und nach umzukrempeln.
Ein zweiter Bereich für mehr Nachhaltigkeit ist für viele das Badezimmer. Dort wird viel verpackt, viel verbraucht und einiges landet schneller im Müll, als uns lieb ist. Feste Seifen und Duschstücke sind eine einfache Möglichkeit, dein Duschgel in der Plastikflasche zu ersetzen. Ein einzelner Block reicht oft so lange wie mehrere Flaschen Flüssigduschgel. Du magst flüssige Seifen lieber? Kein Problem, dann such bei deinem nächsten Kauf nach veganen, möglichst plastikfreien Duschgelalternativen. Wichtig ist nicht, alles sofort perfekt zu machen, sondern dir nach und nach Produkte zu suchen, die zu deinen Gewohnheiten passen und trotzdem ressourcenschonender sind.
Ein bewusster Alltag bedeutet aber nicht nur weniger Verpackung, sondern auch mehr Achtsamkeit für dich, deine Routinen und deine (mentale) Gesundheit. Eine Kerze, die aus pflanzlichem Wachs besteht und in einem wiederverwendbaren Glas kommt, kann dein Abendritual begleiten, ohne erdölbasiertes Wachs zu verbrennen. Und wenn du Lust hast, deinen Konsum, deine Ziele oder deinen Umgang mit Stress zu reflektieren, helfen dir Reflexionskarten, regelmäßig kurz innezuhalten, statt im Autopilot durch den Tag zu laufen. So wird Nachhaltigkeit nicht nur zu einem Thema für einzelne Käufe, sondern zu einem roten Faden, der sich durch deinen Alltag zieht. Du suchst solche nachhaltigen Alternativen? Dann schau doch gerne in unserem Store vorbei!
Dich interessieren Themen rund um Nachhaltigkeit? Dann findest du in unserem Blog Beiträge zu Bad & Küche