Schneidebrett ölen: So bleibt dein Schneidebrett länger geschützt
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Du reinigst dein Holzbrett regelmäßig, trocknest es ab und trotzdem wirkt es nach gewisser Zeit rau? Dann ist meist nicht mehr Reinigung nötig, sondern Pflege in Form von Ölen. Das schützt die Oberfläche vor Feuchtigkeit, macht das Brett wieder angenehmer in der Handhabung und hilft, dass es länger in Topform bleibt. Gerade wenn du dein Schneidebrett täglich nutzt, ist eine gute Pflege unabdinglich, wie wir hier erklärt haben.
Wie oft sollte man ein Schneidebrett ölen?
Die kurze Antwort: so oft, wie dein Brett es zeigt. Wenn die Oberfläche blass aussieht, sich rauer anfühlt oder Wasser sofort einzieht, sind das klare Zeichen. Viele Richtwerte empfehlen bei häufiger Nutzung eine Ölung ungefähr alle 6–8 Wochen. Bei normaler Nutzung reicht oft seltener. Gerade wenn du dein Brett oft reinigst, mit scharfen Messern bearbeitest oder mit geruchsintensiven Lebensmitteln arbeitest, lohnt sich regelmäßiges Ölen.
Tipp: Manche Bretter sind schon beim Kauf geölt, wie beispielsweise unser Stirnholz-Schneidebrett aus Eiche. Hier hast du erst mal länger kein Problem mit dem Nachölen.
Welches Öl eignet sich zum Schneidebrett ölen?
Beim Ölen von Schneidebrettern brauchst du ein Öl, das lebensmittelecht ist und die Oberfläche schützt. Viele nehmen dafür lebensmittelechtes Mineralöl beziehungsweise Paraffinöl, weil es nicht so oxidiert wie manche Speiseöle.
Bei Speiseölen sind die Empfehlungen etwas gemischter. Manche Ratgeber nennen verschiedene Öle, aber das Problem ist: Bestimmte Öle können mit der Zeit ranzig riechen, und das willst du auf einem Brett nicht haben.
Unsere Empfehlung: ein lebensmittelechtes Paraffinöl fürs Holzbrett. Wenn du doch experimentierst, dann nimm bitte kein altes Öl aus dem Schrank. Das merkt man am Brett schneller, als man denkt.
Wie ölt man ein Holzschneidebrett richtig?
Das Ganze ist wirklich keine Kunst, klappt aber am besten, wenn das Brett vorher richtig trocken ist. Also erst reinigen, dann länger trocknen lassen. Sonst wirst du schnell merken, dass das Öl nicht richtig einzieht, weil noch Restfeuchtigkeit im Brett vorhanden ist.
Bretter ölen – so geht’s:
Du gibst etwas Öl auf ein sauberes Tuch oder Küchenpapier und verteilst es dünn und gleichmäßig über die Oberfläche. Mach die Kanten dabei gleich mit. Wenn du willst, kannst du das Brett einmal umdrehen und die Rückseite auch einölen. Gerade bei Brettern, die sich schnell verziehen, ist das sinnvoll. Danach lässt du das Öl einziehen, wischst überschüssiges Öl ab und stellst das Brett zum Trocknen hochkant.
Wenn das Brett beim ersten Durchgang viel Öl „wegzieht“, kannst du nach einer Weile noch einmal ganz dünn drübergehen. Perfekt ist es nicht, wenn es glänzt, sondern wenn es sich, sagen wir mal, „geschützt“ anfühlt.
Darf man ein Holzbrett nach dem Ölen direkt benutzen?
Lieber nicht – besser kurz warten. Viele lassen es ein paar Stunden, oft über Nacht, damit es in Ruhe einziehen kann.
Wenn du danach noch einen Ölfilm spürst, war es zu viel. Dann einfach mit einem trockenen Tuch nachwischen. Erst wenn sich die Oberfläche trocken anfühlt, ist es wieder küchentauglich.
Jetzt weißt du übers Ölen Bescheid, hast aber noch kein Schneidebrett zum Üben? Dann schau doch einfach bei unserem finnischen Stirnholz-Schneidebrett aus Eiche vorbei. Du suchst noch passende Messer für dein Schneidebrett? Dann will ich dir unsere Edelstahl-Küchenmesser vorstellen – an Qualität und Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen.
