Manuka Honig MGO 100 oder 400?

Manuka Honig MGO 100 oder 400?

Manuka Honig MGO 100 oder 400: Welcher passt zu dir?

Du stehst vor dem Regal mit Manuka Honig und siehst diese große Zahl auf dem Glas. 100, 250 oder doch 400? Du kannst dich nicht entscheiden. Viele greifen dann entweder zur günstigsten Variante oder direkt zur höchsten Stufe, weil sie denken, höher sei automatisch besser. In der Praxis geht es aber um etwas ganz anderes. Nämlich darum, wie intensiv du den Geschmack magst, wie du Manuka Honig im Alltag nutzen willst und ob du wirklich jeden Tag zu diesem Glas greifst. Wenn du das weißt, kommt die Entscheidung für den richtigen Honig fast von allein. 


Was bedeutet MGO bei Manuka Honig?

Das ist eine der häufigsten Fragen, weil MGO auf fast jedem Glas steht, aber selten gut erklärt wird. MGO steht für Methylglyoxal. Der Wert gibt an, wie viel Milligramm davon pro Kilogramm Honig nachweisbar sind. Ein Manuka Honig mit MGO 400 enthält entsprechend mindestens 400 mg/kg. Kurz gesagt ist es eine Messgröße. Sie hilft dir zu verstehen, warum zwei Manuka Honige unterschiedlich intensiv schmecken und unterschiedlich teuer sind. Höhere Werte werden meist als kräftiger eingeordnet und sind im Einkauf oft kostenintensiver, weil sie seltener sind und stärker selektiert werden. 

Wenn du noch einen Überblick über Manuka Honig generell brauchst, dann schau gerne in unseren Blog dazu. 


Welcher MGO-Wert ist der beste?

Der beste Wert ist nicht automatisch der höchste. Der beste Wert ist der, der zu dir passt und den du wirklich nutzt. Wenn du Manuka Honig langfristig in deine Ernährungsgewohnheiten integrieren möchtest, zum Beispiel morgens im Joghurt oder als kleiner Löffel im Alltag, ist ein sehr intensiver Honig mit hohem MGO-Gehalt für viele sogar suboptimal. Er wird dann seltener gegessen und steht am Ende länger im Schrank, obwohl er eigentlich ein Genussprodukt sein soll. 

MGO 100 ist bei uns der Einstieg. Er ist meist die entspannteste Wahl, wenn du Manuka Honig gerade erst kennenlernst oder wenn du ihn gern regelmäßig nutzt, ohne dass es geschmacklich zu dominant wird. 

MGO 250 ist in vielen Stores die Mitte, weil er geschmacklich schon deutlich die Charakteristik von Manuka Honig abbildet, aber für viele noch alltagstauglich bleibt. Wir führen ihn sogar in zwei Größen. Erst testen, dann entscheiden, ob du häufiger zugreifst. 

MGO 400 ist die kräftige Variante. Der Punkt ist hier nicht, dass er „besser“ wäre, sondern dass er oft intensiver wahrgenommen wird. Manche mögen genau das und wollen diesen würzigeren, markanteren Eindruck. Andere merken nach dem ersten Löffel, dass sie lieber bei 100 oder 250 geblieben wären. Wenn du schon weißt, dass du kräftige Honige magst, ist das wahrscheinlich die beste Wahl für dich. 


Wie isst man Manuka Honig am besten?

Auch das ist eine typische Frage, weil viele sich unsicher sind, ob man ihn wie normalen Honig behandeln kann. Für den Alltag gibt es drei Wege. 

Du kannst ihn pur probieren, einfach um den Geschmack zu genießen. Dadurch findest du vermutlich am schnellsten heraus, welcher Honig dir am meisten zusagt – 100, 250 oder doch 400 MGO. Du kannst ihn auch klassisch im Frühstück nutzen, also im Joghurt, auf Brot oder im Porridge. Da wirkt die Süße etwas runder und der Honig integriert sich besser, besonders wenn du gerade erst einsteigst. 

Und ja, du kannst Manuka Honig auch ganz klassisch in Tee nutzen. Der Punkt ist nur, dass du ihn nicht in kochendes Wasser rührst, weil das Aroma dann flacher wirkt. Praktischer ist es, den Tee kurz abkühlen zu lassen und ihn dann einzurühren. 

 

Welche Größe lohnt sich?

Das kommt vor allem darauf an, ob du Manuka schon einmal probiert hast und wie viel du davon essen möchtest. Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du Manuka Honig regelmäßig willst, ist eine kleinere Menge oft die klügere Entscheidung, weil du schneller merkst, ob es wirklich ein Produkt für deinen Alltag ist. Wenn du schon weißt, dass du ihn magst und ihn oft nutzt, lohnt sich die größere Einheit eher, weil du nicht ständig nachkaufen musst. 

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