Olivenbauern bei der Ernte mit Oliven auf dem Boden

Olivenöl richtig lagern - so bleibt's lange frisch und aromatisch!

Olivenöl richtig lagern

Du hast dir gerade frisches Olivenöl aus Sizilien gekauft? Super! Aber weißt du auch, wie man es richtig lagert, damit es nicht schlecht wird, bevor du es isst? In diesem Blog zeigen wir dir, warum die Lagerung von Öl wichtig ist, was du beachten solltest und wie du merkst, wann dein Öl ranzig geworden ist. 

Wenn du wissen willst, wie unser Öl entsteht und warum eine frische Verarbeitung so wichtig ist, schau gerne in diesem Blog vorbei. Und wenn dich interessiert, wofür du es in der Küche nutzt, findest du in unserem Blog [Wie kann man Extra Virgin Olive Oil verwenden?] alles dazu. 

 

Wie lagert man Olivenöl richtig?

Die wichtigste Regel ist simpel: Olivenöl mag es dunkel, eher kühl und gut verschlossen. Licht ist dabei der größte Qualitätskiller. Laut International Olive Council ist Licht eine der Hauptbedrohungen für die Qualität. Deshalb empfehlen sie, Öl dunkel zu lagern oder in lichtschützenden Behältern aufzubewahren. 

Im Alltag heißt das: nicht auf der Arbeitsplatte neben dem Herd, nicht im Regal über dem Ofen, nicht am Fenster. Ein Keller oder eine kühle Vorratskammer, die nicht stark beheizt wird, ist meist die beste Lösung. Dazu kommt Sauerstoff. Sobald die Flasche offen ist, oxidiert das Öl leichter. Deshalb immer wieder konsequent zuschrauben und nicht halb offen stehen lassen. Der IOC empfiehlt außerdem, den Luftraum im Behälter klein zu halten, also nicht unnötig viel Luft im Kopf der Flasche zu haben. 

Wenn du gern auf Vorrat kaufst, ist das nicht automatisch schlecht. Es wird nur dann schneller schlechter, wenn du einen großen Behälter ständig öffnest, viel Luft reinkommt und er warm steht. Genau deshalb sind lichtdichte Lösungen wie ein [Olivenöl Kanister] aus Edelstahl praktisch, weil sie das Öl im Alltag besser schützen als eine helle Flasche im Regal. 

 

Wie lange ist Olivenöl haltbar?

Viele schauen nur aufs Mindesthaltbarkeitsdatum und denken dann, das Thema ist erledigt. Für den Geschmack und die Qualität ist aber wichtiger, wie lange das Öl nach dem Öffnen wirklich richtig gut bleibt. Bei guter Lagerung hält sich das Aroma deutlich länger als bei Hitze und Licht. Ratgeber nennen oft einen Bereich von ein paar Monaten, in dem ein geöffnetes Öl seine Qualität am besten behält, wenn es kühl, dunkel und luftdicht steht. 

Merke dir als Praxisregel: Je häufiger du öffnest, je wärmer es steht und je mehr Licht rankommt, desto schneller solltest du es auch verbrauchen. Wenn du das vermeiden willst, lohnt es sich, lieber kleinere Mengen griffbereit zu haben und den Rest sauber geschützt zu lagern. 

Tipp: Wenn dein Olivenöl im Kühlschrank oder sehr kalt gelagert wird, kann es trüb werden oder ausflocken. Das sieht ungewohnt aus, ist aber ganz normal. Bring es einfach in eine Umgebung mit Raumtemperatur, dann wird es wieder klar. 

 

Woran erkennt man ranziges Olivenöl?

Das dein Öl Ranzig ist merkst du nicht an der Farbe, sondern an Geruch und Geschmack. Ein ranziges Öl riecht nicht mehr frisch oder nach Kräutern, sondern eher stumpf, unangenehm und alt. Geschmacklich fehlt die Fruchtigkeit, und es bleibt ein komischer, schwerer Eindruck zurück, der deinen Salat sofort ruinieren kann. 

Wenn du dir unsicher bist, mach es simpel: Ein kleiner Tropfen pur auf einen Löffel reicht. Ein gutes extra natives Öl wirkt lebendig, oft leicht bitter und hinten am Hals sogar ein bisschen pfeffrig. Wenn es dagegen flach, muffig oder fettig wirkt, ist das ein klares Signal. 

Eine gute Lagerung ist vor allem bei hochwertigen Olivenölen ein absolutes Muss und Teil der Produktqualität. Wenn du dir also gerade ein qualitatives Öl zugelegt hast, macht die richtige Lagerung oft den Unterschied zwischen langem Genuss und Verschwendung. Wenn du noch nach einem hochwertigen Olivenöl aus Sizilien suchst, schau dir unsere Olivenöl Kanister an oder probier zuerst eine kleinere Größe als 500-ml-Glasflasche

Torna al blog